

Spanischer Pfeffer gehört zu den Pflanzen der Wärme,
Durchblutung und Aktivierung.
Er wirkt dort, wo Kälte, Stagnation und Trägheit herrschen –
körperlich wie energetisch.
Schon in den Kulturen Mittel- und Südamerikas wurde Capsicum
hoch geschätzt.
Nach seiner Einführung in Europa fand er rasch Eingang in die
Volksmedizin, Klostermedizin und Küche.
Die unabhängige Nutzung in verschiedenen Kulturen spricht für
seine klare, spürbare Wirkung

Durchblutungsförderung
Kältegefühl, kalte Hände und Füße
Verdauungsträgheit
Muskel- und Gelenkbeschwerden (äußerlich)
Anregung von Kreislauf und Stoffwechsel
Aktivierung bei Erschöpfung und innerer Starre
Als Gewürz zur Anregung von Verdauung und Appetit
Tinktur in sehr niedriger Dosierung
Wärmende Ergänzung bei schweren oder kalten Speisen
Einreibungen bei Muskelverspannungen
Wärmende Salben bei Gelenkbeschwerden
Aktivierende Wickel (z. B. bei Kältegefühl)
Capsaicinoide (v. a. Capsaicin)
Flavonoide
Carotinoide
Ätherische Öle
Vitamin C
Vitamin A (β-Carotin)
Mineralstoffe (Kalium, Magnesium)
Akute
Beschwerden
z. B. Kältegefühl,
Durchblutungsschwäche, Verdauungsträgheit:
Dosierung:
1–3 Tropfen 1–2× täglich stark verdünnt in Wasser oder
Tee.
Als Kur /
aktivierend
z. B. zur sanften Anregung
von Kreislauf und Stoffwechsel:
Dosierung:
1–2 Tropfen 1× täglich, gut verdünnt.
Eine Kur sollte maximal 2 Wochen dauern, danach eine Pause einlegen!
Die Tinktur enthält ~ 37% alc.
Spanischer Pfeffer ist eine
sehr kraftvolle Pflanze.
Die Tinktur immer
niedrig dosiert und gut verdünnt
einnehmen.
Nicht geeignet bei: empfindlichem Magen, Magenschleimhautreizungen, akuten Entzündungen, Schwangerschaft
(überliefert aus mittel- und südamerikanischen Erzählwelten)
In den alten Kulturen
Mittelamerikas galt der Pfeffer nicht nur als
Nahrung,
sondern als Geschenk
der Sonne.
Man erzählte sich, dass die
Sonne eines Tages bemerkte, wie träge die Menschen geworden
waren:
Ihr Blut floss langsam, ihre
Herzen waren schwer, und sie vergaßen, wie es sich anfühlt,
lebendig zu sein.
So sandte sie ein Stück ihres Feuers auf die Erde. Nicht als Flamme – sondern verborgen in einer Frucht.
Klein sollte sie sein, damit man sie nicht fürchtet. Leuchtend, damit man sie erkennt. Scharf, damit man sie respektiert.
Wer sie aß, so hieß es, sollte wieder Wärme im Bauch, Bewegung im Blut und Mut im Herzen spüren.
Doch man warnte: Wer sie ohne Achtung nahm, würde das Feuer nicht als Kraft, sondern als Schmerz erfahren.
Man sagte:
„Der Pfeffer zeigt dir, wo deine Grenze ist – und ob du bereit bist, sie zu überschreiten.“
Deshalb wurde er Reisenden mitgegeben, bei Kälte und Erschöpfung genutzt und bei rituellen Übergängen eingesetzt
Als spanische Seefahrer die Pflanze im 15. Jahrhundert nach Europa brachten, war sie zunächst keine Gewürzpflanze, sondern eine Medizin gegen Kälte, Schwäche und „inneres Erstarren“.
In Klöstern nannte man ihn: „Ignis interior“ – das innere Feuer
Er wurde zum Wecken der Lebenskraft verwendet.
Sich vor allem gesund zu Ernähren, Sport zu treiben, tägliche Bewegung im freien in der Natur und sauberes Wasser zu trinken. In dieser Welt ist es jedoch oftmals nicht möglich, alle diese wichtigen Lebensgrundsätze regelmäßig oder dauerhaft umzusetzen. Zudem ist der Stresspegel weitverbreitet auf einem hohen Niveau, die Belastung durch Umwelt, Chemikalien, Giftstoffen, Pflanzenschutzmitteln uvm. angestiegen.
Eine Essenz aus der wundervollen Natur kann uns nicht nur wertvolle Vitamine, Mineralien und Glücksgefühle liefern: Sie unterstützt unfassbar effizient und bei richtiger Anwendung Nebenwirkungsfrei präventiv als auch reaktiv. ✔️