Flavonoide sind bioaktive
Pflanzenstoffe, die in vielen Lebensmitteln vorkommen – vor
allem in Obst, Gemüse, Tee, Kaffee und sogar in Wein. Sie
gehören zur Gruppe der sogenannten Polyphenole und spielen in
Pflanzen eine wichtige Schutzrolle. Für uns Menschen sind Flavonoide
interessant, weil sie zahlreiche positive Effekte auf die
Gesundheit haben können.
Wie wirken
Flavonoide im Körper?
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Flavonoide wirken nicht
nur auf eine einzige Weise, sondern beeinflussen viele
Prozesse gleichzeitig:
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Flavonoide helfen dabei,
sogenannte freie Radikale zu neutralisieren.
Diese aggressiven
Moleküle können Zellen schädigen und sind an Alterung und
vielen Krankheiten beteiligt.
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Dadurch tragen
Flavonoide zum Zellschutz und zur Stärkung des Immunsystems
bei.
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Viele chronische
Krankheiten hängen mit stillen Entzündungen im Körper
zusammen.
Flavonoide können
entzündliche Prozesse hemmen.
Das kann z. B. bei
Erkrankungen wie Arthritis oder Gicht unterstützend
wirken.
Schutz für Herz und
Gefäße
Flavonoide haben einen
besonders starken Einfluss auf das
Herz-Kreislauf-System:
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können den Blutdruck
regulieren
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helfen, den
Cholesterinspiegel zu verbessern
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unterstützen die
Funktion der Blutgefäße
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Insgesamt kann das
Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall sinken.
Mögliche Wirkung
vorbeugend gegen Krebs
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Einige Studien zeigen,
dass Flavonoide das Wachstum von Krebszellen hemmen und das
Immunsystem aktivieren.
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Flavonoide spielen bei
Krebs eine vorbeugende Rolle.
Unterstützung der
Verdauung
Flavonoide können die
Magensäureproduktion anregen und die Darmfunktion regulieren.
Das kann die Verdauung insgesamt verbessern.
Gehirn und geistige
Leistungsfähigkeit
Flavonoide wirken auch auf
das Gehirn und Sie werden mit einem geringeren Risiko für
Demenz in Verbindung gebracht. Sie:
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unterstützen die
Durchblutung
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beeinflussen das
Darm-Hirn-System
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können die kognitive
Leistungsfähigkeit fördern
Die Forschung zu
Flavonoiden ist sehr umfangreich:
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Eine große Studie mit
über 100.000 Frauen zeigte:
Mehr Flavonoide =
geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
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Eine Analyse von 22
Studien: geringeres Schlaganfallrisiko
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Studien bei Diabetes:
bessere Blutzucker- und Insulinwerte
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Meta-Analysen zeigen
Zusammenhänge mit geringerem Risiko für Brustkrebs,
Darmkrebs, Prostatakrebs, Lungenkrebs
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Studien an älteren
Menschen:
Bessere
Gedächtnisleistung und geringeres Demenzrisiko
Flavonoide können
zusätzlich:
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antiviral wirken
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antibakteriell
sein
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allergische Reaktionen
abschwächen
Besonders reich an
Flavonoiden sind:
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Beeren
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Äpfel
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Zitrusfrüchte
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grünes Gemüse
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Tee
📌Bitte beachte:
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Flavonoide sind
keine Medikamente,
haben keine
schnelle Wirkung durch einzelne Dosen und
wirken am besten
langfristig über die Ernährung.
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Tinkturen können
Flavonoide enthalten Flavonoide, aber meist in geringeren
Mengen als frische Lebensmittel.
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Die Faustregel ist
immer: Je bunter die Ernährung, desto besser die Versorgung
mit Flavonoiden.